Typische Schwachstellen in der Datenlogik im Aftermarket gibt es aus meiner Erfahrung relativ viele. Dazu zählen unter anderem Datensilos. Es ist dabei besonders wichtig, Produkte nicht in isolierten Datensilos zu halten, sondern sie in einer weltweiten Datenbank zusammenzuführen – idealerweise in einem Produktinformationsmanagement-System (PIM), um diese Daten konsistent nutzbar zu machen.
Weitere Schwierigkeiten liegen in der Logik der Nummerierung sowie in der Entstehungslogik der Daten. Diese funktioniert im Aftermarket naturgemäß nach anderen Gesichtspunkten als bei Erstausrüstungsdaten. Im Aftermarket werden häufig unterschiedliche Kundenanforderungen gebündelt und Produkte unter einem gemeinsamen Nenner zusammengefasst, um sie logistisch effizient handhabbar zu machen.